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Viele wissen nicht, wen sie wählen sollen. Ob sie überhaupt wählen gehen sollen. Und nicht jeder von ihnen hat Zugang zu WEN WÄHLEN? oder anderen Hilfen. Die naheliegensten dieser Personen vergessen wir oft: Unsere Eltern. Aber natürlich auch unsere Großeltern, Tanten, Onkel, die eigenen Kinder und so weiter - viele dürften in ihrer Verwandtschaft Menschen haben, die nicht wissen ob und wen sie wählen sollen. 

Ich habe heute mit meinen Eltern telefoniert und dabei gemerkt, dass die Politikverdrossenheit auch damit zusammenhängt, dass sie nicht verstehen, wie das alles funktioniert. Für was das gut ist. Was und wen man wählen kann. So habe ich versucht, meiner Mutter zu erklären, dass es sinnvoller sein kann, eine kleine Partei zu wählen anstatt gar nicht zu wählen, damit sich im Ergebnis der „Sonstigen“ Parteien niederschlägt, dass Menschen mit den „großen“ Parteien unzufrieden sind. Ich habe dies und die Erklärung, wer mit wem welches Ergebnis erreichen könnte, mit einfachen Worten beschrieben. 

Mir ist klargeworden, dass meine Eltern darüber noch nicht wirklich nach gedacht hatten – dass es sinnvoll sein kann, Alternativen zu wählen, um ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen; oder was Erst- und Zweitstimmen bedeuten. Und ich bin sicher, dass ihr auch solche Menschen kennt. 

Darum: ruft eure Eltern an. Und die Großeltern, Tante Frida, Eure Kinder oder wen ihr auch kennt - sagt ihnen, dass Wählen gehen immer die bessere Alternative ist. Lasst sie nicht glauben, sie wären zu dumm, das System zu durchschauen; fragt sie nicht, ob ihr es ihnen erklären sollt. Tut es einfach.

Eine ganz kurze Erklärung, wie das denn mit Erst- und Zweitstimme ist, haben wir auf der WEN WÄHLEN? Startseite oben rechts eingebaut. Einen kurzen Film hat dazu die Bundeszentrale für politische Bildung: