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Absolut unverbindliche Koalitionsempfehlungen

Koalitionsarithmetik.pngAlle Jahre wieder vor wichtigen Wahlen und eigentlich auch dazwischen wird fröhlich diskutiert, wer denn mit wem koalieren sollte oder könnte. Gerne werden spezifische Kombinationen ausgeschlossen. Da können wir uns natürlich nicht heraushalten. Dank der fleißigen Kandidaten, die bei WEN WÄHLEN? ihre Profile ausgefüllt haben, können wir die durchschnittlichen Meinungen der Parteien ansehen und miteinander vergleichen!

Wenn unsere 65 Forderungen und Thesen wirklich den Kern dessen treffen, was wichtig ist für die kommende Legislaturperiode, welche Parteien sollten dann zusammen arbeiten? Höhere Wahlarithmetik wie man sie aus einschlägigen Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und aus Zeitungen kennt, ignorieren wir hierbei erst einmal. Ebenso können wir hiermit nicht darstellen, wie beständig die ein oder andere Partei in ihren Positionen ist oder als wie zuverlässig sie als Partner von anderen Partnern gesehen werden.

CDU/CSU

Wir beginnen mit der CDU/CSU. Das Schaubild zeigt die durchschnittlichen Abweichungen von SPD, FDP, GRÜNEN, LINKEN, PIRATEN und AfD von der CDU/CSU. Als Interptetationshilfe: Ein Wert von 1,25 (siehe FDP) bedeutet, dass die FDP über alle Fragen hinweg im Schnitt um 1,25 Punkte auf der Skala, auf der die Antworten gegeben werden  (welche von -3 bis +3 reicht), von den durchschnittlichen Antworten abweicht. Das heißt, je kleiner der Wert, desto größer die Übereinstimmung und je größer der Wert, desto kleiner die Übereinstimmung.

CDUCSUkoala.jpg

Am stärksten unterscheidet sich die CDU/CSU von der Linkspartei. Alles andere wäre auch eine große Überraschung (oder ein derber Rechenfehler) gewesen. Mit wem sollte die CDU/CSU, wenn es nach den Ergebnissen von WEN WÄHLEN geht, nun koalieren? Ganz klar mit der FDP und überraschenderweise (?) mit der AfD. Die Abweichungen zu diesen Parteien unterscheiden sich nur marginal, wenn man ganz genau hinschaut, ist die FDP der CDU/CSU ein kleines bisschen näher. Müssen wir uns also auf eine Bahamas-Koalition einrichten?

SPD

Wie sieht es bei der SPD aus? Der Vergleich mit der CDU/CSU zeigt ja schon einmal, das eine große Koalition nicht wirklich passt:

SPDkoala.jpgMachen wir es kurz. Die GRÜNEN sind hier der optimale Koalitionspartner für die SPD. Allerdings folgt kurz darauf auch schon DIE LINKE. Dies ist aus mehreren Gründen trotz „Ausschließeritis“ nicht unplausibel. Erstens herrscht bei Themen der sozialen Gerechtigkeit wie dem Mindestlohn große Einigkeit und zweitens sind einige Kandidaten der LINKEN ehemalige SPD-Mitglieder. Aber wir dürfen nicht vergessen: unser Test kann nicht die zwischenmenschliche Komponente betrachten, und es fallen einige Extreme unter den Tisch. Auch mit den Piraten scheint es Gemeinsamkeiten zu geben. Falls es die Piraten doch noch in den Bundestag schaffen, sollte man vielleicht zumindest mal miteinander reden, oder?

FDP

Was macht die FDP? Gibt es dank Übereinstimmungen bei Fragen zu Bürgerrechten eine starke Übereinstimmung mit den PIRATEN? Oder sind sich FDP und AfD nahe, da die EURO-Rebellen in der FDP immer noch nicht ganz verstummt sind?

FDPkoala.jpg

Wie schon bei der CDU/CSU gezeigt, ist die Abweichung zu von FDP zu CDU/CSU verhältnismäßig gering. Ähnlich wie bei der CDU/CSU ist auch die Abweichung zur AfD. Mit den anderen Parteien sollte die FDP eher nicht koalieren, da es hier anscheinend weniger Berührungspunkte gibt.

Die GRÜNEN

Wie sind die Chancen für Schwarz-Grün oder etwa eine Jamaica-Koalition (bzw. Schwampel!)? Wie sehr sind die ehemals (?) alternativen GRÜNEN in die allseits beliebte Mitte abedriftet?

GRÜNEkoala.jpgDie Antwort auf die erste Frage ist wenn man unseren Kandidaten glaubt: Schlecht. Die Antwort auf die zweite Frage ist: eher nicht so. Die geringste Abweichung zu den GRÜNEN zeigt DIE LINKE, der Unterschied zur SPD ist allerdings nur marginal. Auch die PIRATEN zeigen sich hier wieder als eher den etablierten linken Parteien zugehörig.

DIE LINKE

Was macht DIE LINKE? Zeigt sich eine stärkere Nähe zur AfD als ihr lieb sein könnte? Beide werden von manchen Kommentatoren ja als Protestpartei eingestuft.

LINKEkoala.jpg

Die Antwort ist: nein. Wie schon in den vorhergehenden Schaubildern gezeigt, sind sich bei WEN WÄHLEN die linken Parteien nahe und weichen von den bürgerlicheb Parteien ab.

AfD, PIRATEN

Auch wenn aufmerksame Leser ab jetzt eine gewisse Redundanz in den gezeigten Informationen entdecken können, folgen der Vollständigkeit halber noch die Schaubilder für die Parteien, die sich Chancen auf einen Einzug in den Bundestag machen können: Die AfD und die PIRATEN.

AFDkoala.jpg

PIRATENkoala.jpg

Apropos: Hier geht's zum Kandidatenvergleich, und zum Herumstöbern.

Wenn man so etwas wie WEN WÄHLEN? macht, dann erlebt man allerhand Sachen. Zum Beispiel, dass NPD-Kandidaten im Durchschnitt 4 mal weniger ihren eigenen Namen korrekt schreiben können als die Kandidaten der Piraten, Grünen und Linken. Die beiden Bundestagswahlen zuvor habe ich solche Sachen leider nie wirklich aufgeschrieben, daher hier mal ein paar Skurrilitäten.

Also, das mit den NPD-Kandidaten. 2005 waren sie noch diejenigen mit dem schlechtesten Deutsch, voller Rechtschreibfehler in den Kommentaren – aber das hat sich bei den paar Teilnehmern dieses Jahr gebessert. Aber dafür können viele NPDler offensichtlich noch nicht mal ihren Namen schreiben! Hintergrund: der Bundeswahlleiter veröffentlicht die Liste der offiziellen Wahlbewerber erst relativ spät. Daher übernehmen wir vorher Listen von den Parteien mit den Kandidaten – die dann später mit den offiziellen abgeglichen werden. Der eine oder andere hatte bei den Listen der Partei einen falschen Wahlkreis oder Listenplatz usw. Aber einige schreiben auch ihren Namen anders. So weit so gut, das erkennt mein Korrekturprogramm automatisch. 

Aber immerhin 8 (acht!) NPD-Kandidaten haben es dieses Jahr geschafft, sowohl ihren Vor- als auch Nachnamen falsch zu schreiben (wenn nur einer falsch war, hat das mein Programm automatisch korrigiert und nicht gezählt). Und dabei waren nicht nur andere Schreibweisen, sondern auch eindeutige Schreibfehler. Bei Piraten, Freien Wählern, FDP und Linken waren es je zwei, bei der CDU einer, bei der SPD hat wohl jemand korrekturgelesen. NPDler schreiben also vier mal häufiger ihren Namen falsch als Piraten …

Aber auch mit den Nutzern kann man tolles erleben. Letztens rief mich tatsächlich jemand an und beschwerte sich, warum er denn eine Postleitzahl eingeben müsse: Merkel und Steinbrück würde man doch überall wählen können. Nein, kann man nicht, es ist nicht Bundeskanzlerwahl, sondern Bundestagswahl – ich habe ihm dann mal das mit Erst- und Zweitstimme und den Wahlkreisen erklärt. Interessanterweise sagte er, dass er von der Webseite der Tagesschau komme, da war in einer Linkliste auch WEN WÄHLEN? aufgeführt. Vielleicht werden diese Sachen nicht oft genug erklärt – aber andererseits nervt es natürlich auch, wenn das jeden Tag zig mal aufs neue für jeden wiederholt wird.

Viele wissen nicht, wen sie wählen sollen. Ob sie überhaupt wählen gehen sollen. Und nicht jeder von ihnen hat Zugang zu WEN WÄHLEN? oder anderen Hilfen. Die naheliegensten dieser Personen vergessen wir oft: Unsere Eltern. Aber natürlich auch unsere Großeltern, Tanten, Onkel, die eigenen Kinder und so weiter - viele dürften in ihrer Verwandtschaft Menschen haben, die nicht wissen ob und wen sie wählen sollen. 

Ich habe heute mit meinen Eltern telefoniert und dabei gemerkt, dass die Politikverdrossenheit auch damit zusammenhängt, dass sie nicht verstehen, wie das alles funktioniert. Für was das gut ist. Was und wen man wählen kann. So habe ich versucht, meiner Mutter zu erklären, dass es sinnvoller sein kann, eine kleine Partei zu wählen anstatt gar nicht zu wählen, damit sich im Ergebnis der „Sonstigen“ Parteien niederschlägt, dass Menschen mit den „großen“ Parteien unzufrieden sind. Ich habe dies und die Erklärung, wer mit wem welches Ergebnis erreichen könnte, mit einfachen Worten beschrieben. 

Mir ist klargeworden, dass meine Eltern darüber noch nicht wirklich nach gedacht hatten – dass es sinnvoll sein kann, Alternativen zu wählen, um ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen; oder was Erst- und Zweitstimmen bedeuten. Und ich bin sicher, dass ihr auch solche Menschen kennt. 

Darum: ruft eure Eltern an. Und die Großeltern, Tante Frida, Eure Kinder oder wen ihr auch kennt - sagt ihnen, dass Wählen gehen immer die bessere Alternative ist. Lasst sie nicht glauben, sie wären zu dumm, das System zu durchschauen; fragt sie nicht, ob ihr es ihnen erklären sollt. Tut es einfach.

Eine ganz kurze Erklärung, wie das denn mit Erst- und Zweitstimme ist, haben wir auf der WEN WÄHLEN? Startseite oben rechts eingebaut. Einen kurzen Film hat dazu die Bundeszentrale für politische Bildung:

Die extremsten Kandidaten

Da nun schon bekannt ist, welche 10 Kandidaten die konsensfähigsten über alle Parteien hinweg sind, folgt jetzt die Top 10 der Kandidaten, die am stärksten von den durchschnittlichen Antworten aller Parteien abweichen.

Platz 1:  Großmeister Carl Theo Antonin Willke (DIE PARTEI, Wahlkreis Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf, Listenplatz 14 in Berlin)

Wir gratulieren Großmeister Carl Theo Antonin Willke zu dieser Platzierung. Mit großer Sicherheit und ruhiger Hand hat er geschafft, bei den meisten Fragen das Gegenteil des Durchschnitts zu treffen. Bravo. 

Platz 2:  Joachim Pfeiffer (CDU, Wahlkreis Waiblingen)

Platz 3:  Klaus-Peter Willsch (CDU, Wahlkreis Rheingau-Taunus-Limburg, Listenplatz 15 in Hessen)

Platz 4:  Franziska Gminder (AfD, Listenplatz 23 in Baden-Württemberg)

Platz 5:  Jürgen Hardt (CDU, Wahlkreis Solingen-Remscheid-Wuppertal II, Listenplatz 39 in Nordrhein-Westfalen)

Platz 6:  Hans-Dieter Ruby (Freie Wähler, Listenplatz 10 in Baden-Württemberg)

Platz 7:  Vladimir Skoda (AfD, Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis II)

Platz 8:  Helmut Seifen (AfD, Wahlkreis Steinfurt I – Borken I)

Platz 9:  Torsten Heinrich (AfD, Wahlkreis Würzburg)

Platz 10: Christian Pothin (AfD, Wahlkreis Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land)

Neben dem Großmeister von Die Partei gibt die Kandidaten der Alternative für Deutschland dem Namen ihrer Partei alle Ehre. Sie belegen die Hälfte unserer Top 10. Interessant ist, dass auch Kandidaten der CDU stark von der Mitte, die ihre Partei ja von sich beansprucht, abweichen.

Die durchschnittlichsten Kandidaten

Wie man dank der Ranking-Shows von Sonja Zietlow, Oliver Geißen und Konsorten weiß, erfreuen sich Top-Listen größter Beliebtheit. Deshalb werden wir bis zur Wahl am 22.09.2013 verschiedene Auswertungen zu den Kandidaten veröffentlichen, die bei WEN WÄHLEN teilgenommen haben.

Heute beginnen wir mit den Kandidaten, die im Hinblick auf alle anderen Kandidaten über alle Antworten hinweg am ehesten dem Durchschnitt entsprechen, also deren Antworten am wenigsten von den durchschnittlichen Antworten aller Kandidaten abweichen. Die wahre Mitte aller Kandidatem sozusagen. Die Berechnungen wurden selbstverständlich allesamt von grauen Herren in einem dunklen Hinterzimmer durchgeführt.

Platz 1: Marius Augustin (NEIN!, Wahlkreis Erding-Ebersberg)

Diese Platzierung ist einigermaßen wenig überraschend, da Marius Augustin entgegen des Namens der Liste, auf der er kandidiert nicht gegen alles ist, sondern vielmehr bei fast allen Fragen sich für die Antwort „unentschieden“ entschieden hat. Mit bewundernswerter Variation erklärt Marius Augustin in nahezu jedem Kommentar zu seinen Antworten das Prinzip der NEIN!-Idee: die Bürger sollen selbst entscheiden. Nur bei der Frage nach Volksabstimmungen und den Fragen zu einem transparenten Staat lässt sich Marius Augustin zu einem klaren „Ja“ hinreißen.

Wir gratulieren Marius Augustin zu seinem ersten Platz und danken ihm für die Teilnahme an WEN WÄHLEN!

Aber auch ohne überall „unentschieden“ auszuwählen kann man eine ganz normal durchschnittliche Meinung haben, wie die folgenden Plätze zeigen: 

Platz 2:  Martina Stamm-Fibich (SPD, Wahlkreis Erlangen, Listenplatz 18 in Bayern)

Platz 3:  Daniela Kolbe (SPD, Wahlkreis Leipzig I, Listenplatz 4 in Sachsen)

Platz 4:  Pascal Powroznik (Piraten, Listenplatz 15 in Nordrhein Westfalen)

Platz 5:  Phillipp Tacer (SPD, Wahlkreis Düsseldorf I, Listenplatz 49 in Nordrhein-Westfalen)

Platz 6:  Andreas Vogt (Piraten, Wahlkreis Leipzig-Land)

Platz 7:  Maja Tiegs (Piraten, Wahlkreis Hagen-Ennepe-Ruhr-Kreis I)

Platz 8:  Sebastian Nerz (Piraten, Wahlkreis Tübingen, Listenplatz 1 in Baden-Württemberg)

Platz 9:  Matthias Dietrich (ÖDP, Wahlkreis Reutlingen)

Platz 10: Jürgen Stemke (Piraten, Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg, Listenplatz 8 in Niedersachsen)

 

Auf den Plätzen 2-10 folgen interessanterweise mehrheitlich Kandidaten der SPD und der Piratenpartei. Haben wir hier möglicherweise die wahre politische Mitte gefunden? Das kann man aufgrund der Überzahl an Parteien, die man eher dem linken Spektrum zuordnen muss, leider nicht mit Sicherheit sagen.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den 10 Kandidaten um perfekte Kandidaten, falls jemand mal wieder einen Bahnhof bauen möchte und einen Schlichter braucht.

Finale Forderungen&Thesen

Gestern haben wir die finalen „Forderungen und Thesen“ für die Kandidaten zur Bundestagswahl 2013 fertig gestellt. Gegenüber dem Entwurf hat sich noch ein bisschen was geändert: Teil 2: Abwägungsfragen haben wir schweren Herzens komplett gestrichen. Das hat zwei Gründe: zum einen waren die Fragen noch lange nicht ideal, da wäre noch mal viel Arbeit nötig gewesen. Zum anderen haben uns mehrere Kandidaten zu verstehen gegeben, dass die Fragen kaum beantwortbar sind bzw. die Kandidaten in eine Situation kommen, in der sie nur verlieren können, indem die einen oder die anderen Wähler verärgern bzw dem politischen Gegner Munition für einen Negativwahlkampf liefern. Und dann machen sie lieber gar nicht mehr mit.

Ich finde das zwar sehr schade, auch wenn ich die Zwänge des Wahlkampfes nachvollziehen kann. Wenn man gefühlt nur zwischen Shitstorm (weil Arbeitsplätze wichtiger sind als Umweltschutz) und Shitstorm (weil Umweltschutz wichtiger ist als Arbeitsplätze) wählen kann, ist die komplette Ablehnung verständlich. Auch wenn ich denke, dass es in 99% der Fälle nicht zu einem (unkalkulierten) Shitstorm kommt: die Befürchtungen der Kandidaten bestimmen dann das Verhalten.

Nun aber hier die Liste der finalen Fragen und Thesen aus dem ehemaligen Teil 3 (nun Teil 2), dem Hauptteil:

2005 fragten wir nach der These:

Heino soll Volksmusikbeauftragter werden.
Zur Rettung des deutschen Liedguts soll ein Volksmusikbeauftragter ernannt werden: Heino.

2009 dann nach dieser:

Deutschland soll sich federführend an einer Mondmission beteiligen.
Deutschland soll den Mond erkunden und so langfristig das Ziel haben, wichtige Rohstoffe vom Mond zur Erde zu transportieren.

Beides waren die Sommerloch-Scherzfragen.

Wer hat Vorschläge für die passende Sommerloch-Scherzfrage 2013? Bushido soll Rap-Beauftragter werden? Naja, dazu wird wohl jetzt noch nicht mal mehr Freiherr Christian von Stetten „ja“ sagen … ;-)

PS: Die Liste der bisherigen nicht-Scherzfragen haben wir gestern veröffentlicht, falls jemand da noch Ergänzungen hat: nur zu!

Update 5. August: Nach der Aufregung um #VeggieDay scheint mir ja die passende Sommerlochfrage 2013 zu sein:

Mehr vegetarisches Essen
Kantinen sollen jeden Tag mindestens eine vegetarische Mahlzeit anbieten.

Weitere Vorschläge oder Formulierungsvorschläge nehmen wir bis Donnerstag Morgen (8.8.) an …

Thesen und Fragen 2013

tl;dr: Welche Fragen sollen wir an die Kandidaten zur Bundestagswahl stellen, welche funktionieren?

Gerade sind wir dabei, für WEN WÄHLEN? 2013 den Fragen und Thesen, die an die Kandidaten gestellt werden, den letzten Schliff zu geben. WEN WÄHLEN? ist eine Art Wahl-O-Mat, aber für alle Wahlkreise und Kandidaten einzeln und ein wenig ausführlicher. 

Nach derzeitiger Planung wird es dieses mal drei Teile geben:

  • Werte und Ziele, ähnlich wie 2009, aber mit neuer Bedienung
  • Abwägungsfragen, bei denen sich die Kandidaten zwischen zwei Übeln oder zwei „guten“ Sachen entscheiden müssen.
  • Die üblichen Fragen und Thesen

Die einzelnen Fragen/Thesen entstehen dieses mal in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Uni Mannheim, und wir möchten sowohl den Nutzern als auch den Kandidaten die Möglichkeit geben bzw. rufen dazu auf, im Vorfeld die einzelnen Punkte zu kommentieren. Ziel ist es, sowohl ausgewogene als auch interessante Fragen zu stellen. Solche die spannend sind, aber auch einen Erkenntnisgewinn bringen, und vor allem solche, bei denen die Kandidaten sehr individuell und unterschiedlich antworten! 

Daher bitten wir alle, die folgenden Punkte zu kommentieren!